With Full Force 2008

Einmal im Jahr ist es soweit und ich starte zu einem Metal Festival. Dieses Jahr ging es nicht nach Wacken, sondern nach Roitzschjora bei Leipzig, um auf einem kleinen Flugplatz der Metalleidenschaft zu fröhnen. Mit mit fuhr Mori(tz), auf dem Campinggelände trafen wir uns dann mit Ringo, Marcel, Tim und Franzi(?); Ringo hat mit mir bei der einzigartigen Firma yellowTAB gearbeitet, die anderen waren seine Freunde und mir bis dahin unbekannt. Die Fahrt zum Festival verlief recht gut, doch waren wir von Innsbruck aus noch ca. 12 Stunden unterwegs.

Allerdings legten wir uns zwischen 3:00 und 7:00 morgens auf einem Autobahnparkplatz im Auto nieder. Kurz vor dem gesuchten Flughafen verirrten wir uns in Sausedlitz auf einer Betonplattenstraße. Gegen halb zehn morgens kamen wir an und ließen uns von Ringo zum Zeltplatz leiten. Da wir dort schlecht Platz fanden, machten wir uns auf die Suche nach einer besseren Bleibe und fanden diese auch, nicht unweit von den gern besuchten Dixieklos und ebenso wenig weit entfernt von der Hauptbühne. Nun, andere Autos mit italienischem Kennzeichen sahen wir nicht, so nahmen Mori und ich an, dass wir wohl die Einzigen waren, die den Weg zu den 53 Bands gefunden hatten.  Die Tage verliefen im ziemlich gleichen Schema: Metal hör’n, Bier trinken, Würstchen grillen, Fußball spielen, rumschreien und Leute beobachten. Sie ist einfach farbenprächtig, diese Metalfangemeinde, man findet jede Schattierung zwischen schwarz und dunkelgrau. Naja, so war es auch wieder nicht :-) . Die Leute waren gut drauf, manche so gut, dass sie es nichtmal mehr merkten; vom splitternackigem Fan bis zum ‘Ich hab ‘ne aufblasbare Puppe aufgerissen’ sah man die Tage so allerhand and Verrücktem. Zu unseren Lieblingsbands oder denen, die vielversprechend klangen, bemühten wir uns vor die Bühne, zwischen Schweiß, Biergeruch und langen Haaren, um auch unsere headbangerische Erfahrungen zum Besten zu geben. Die Wall Of Death von HSB haben wir hautnah miterlebt, ebenso wie den Circle Pit von mehreren Bands und das ‘Boot auf dem Menschenmeer’ bei den Apokalyptischen Reitern. Das Wochenende war sehr amüsant und ein notwendiger Ausgleich zur Arbeit. Danke an alle Beteiligten für das feine Wochenende!

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