Shaolin

Als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk habe ich von Petra einen Besuch bei der Shaolinvorstellung in Meran bekommen. Am 25. März kamen Shaolin Mönche und indische Kämpfer nach Meran, um die Enstehung der Kung Fu darzubieten. Die eineinhalbstündige Vorstellung war auf den Lebenslauf des indischen Mönchs Bodhidharma, dem Begründer des Zen-Buddhismus, aufgebaut. Der Zuschauer erhielt so einen Einblick in die Entstehung des Shaolin Kung Fu, der als die Basis aller heutigen Kampfsportarten angesehen wird. Zusätzlich zu der Nahkampfkunst ohne Waffen wurden auch Kämpfe mit Schwertern, Speeren und Messern gezeigt. Neben der physischen Kraft wurde auch Qigong, die Kraft von gebündelter Energie durch Meditation, zur Schau gestellt, indem sich die Mönche Eisenstäbe und Holzpflöcke an Arme, Beinen und Kopf zerschmetterten sowie auf Speeren oder scharfen Messern niederlegten, ohne eine Verletzung davonzutragen. Durch die Kraft des Qigongs warf ein Mönch eine Nadel (oder Nagel) durch eine Glasscheibe, sodass der dahinter befestigte Luftballon platzte. Alles in allem war die Vorführung reichlich beeindruckend, das Publikum war darüber erstaunt zu welchen Verrenkungen und geistigen Fähigkeiten ein Mensch imstande ist. Ich würde die Vorstellung auf jeden Fall noch einmal besuchen.

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