Sonnenuntergang – Zanggen
Am Freitag waren Petra und ich auf dem Zanggen, um den Sonnenuntergang zuzusehen. Gegen 17:15 starteten wir vom Lavaze Pass aus Richtung Reiterjoch, um von dort rechts zum Zanggen hinauf zu spazieren. Damit wir am Abend auf nicht ganz 2500 nicht zu kalt bekamen, hatten wir Topf, Butangas und eine Packung Griesnockensuppe mit. Vom Timing her kamen wir recht pünktlich auf dem flachen Berg an, das ein Holzkreuz schmückt. Das Gipfelplateu ähnelt einer Steppe, und feuchter Nebel zog vom Fassatal herauf.
Was wir zum Anziehen hatten, zogen wir an und stellten bald das Wasser für die Suppe auf den Kocher. Die Sonne schien zu flüchten, so schnell wie sie hinter der Texelgruppe verschwand. Als die Sonne unterging, hatten wir bereits gespeist und packten unsere Sachen, damit wir so viel wie möglich des Rückwegs im Tageslicht schafften. Zu der Dunkelheit gesellte sich auf der Höhe auch Frische, so starteten wir zügig Richtung Lavaze Pass. Eine Taschenlampe hatten wir mit, so war der Wald auch in der Dunkelheit zu durchwandern, ohne vom Weg abzukommen. Der letzte Teil des Rückwegs war zudem ein breiter Forstweg, also einfach zu gehen. Gegen 22 Uhr waren wir wieder im Auto, fuhren heim und legten uns müde und zufrieden ins Bettchen.

Wir zwei und sie
