Archive for the ‘Berge’ Category.
21. Juni 2009, 21:40
21. Juni, der hellste Tag des Jahres. Zum ersten Mal in diesem Jahr haben Michael, Jonas und ich zusammen eine Bergtour gemacht. Unser Ziel war der große Ifinger, Hausberg von Schenna bei Meran. Es gibt den kleinen und den großen Ifinger mit einer Höhe von 2552m bzw. 2581m. Der Große war unser Ziel. Da wir 3 Vinschger in unterschiedlichen Teilen Südtirols wohnen, war ein Treffpunkt auszumachen. Während Jonas und ich einen Teil mit dem Rad zurücklegen wollten, ist der Drahtesel (noch) nicht Michaels Freund. Continue reading ‘Großer Ifinger’ »
14. Juni 2009, 21:56
Am Sonntag, 14. Juni, arbeitete Petra, so suchte ich eine für mich passende Tour. Da mir das Radeln mit dem neuen Fahrrad sehr zusagt, wollte ich, zumindest einen Teil der Tour, mit diesem zurücklegen. Gipfelziel war zunächst das Weißhorn, welches wir Petra und ich am Sonntag zuvor von der Bletterbachschlucht aus gesehen hatten. Über das Eggental kommt man auf den Lavaze Pass, von welchem aus man auf das Jochgrimm gelangt, das das Weiß- und das Schwarzhorn voneinander trennt. Continue reading ‘Weißhorn – Schwarzhorn’ »
23. Mai 2009, 20:07
Am Samstag, 23. Mai, war ich im Sarntal unterwegs. Petra betreute Vormittag ihre Schulklasse beim Tag der offenen Tür des Zivilschutzes auf dem Ritten, wo sich das Militär, das weiße Kreuz und die Feuerwehr präsentierten. So fuhr ich um 7:30 nach Durnholz, um Richtung Jakobsspitze zu starten und um am Nachmittag wieder zurück zu sein. Continue reading ‘Jakobsspitze (2741m)’ »
17. Mai 2009, 22:00
Am Sonntag waren Petra, Marion, Bicio und ich zum ersten Mal dieses Jahr gemeinsam auf dem Berg unterwegs. Deshalb suchten wir eine gemütliche Tour aus. Sie sollte uns vom Garner Wetterkeuz (1410m) zur Radlsee Hütte und dem gleichnamigen See auf dem Hausberg von Feldthurns führen. Da um 18:00 das Haus, respektive die Wohnung, in dem wir nun wohnen, von den Patern eingeweiht wurde und wir also zu jener Zeit wieder zurück sein sollten, starteten wir gegen halb neun in Haslach. Continue reading ‘Radlsee (2250m)’ »
26. April 2009, 20:31
Dank dem Hinweis von Michael nahm ich bei einer vom AVS Prad organisierten Besteigung des Monte Casale über den Ernesto Che Guevara Klettersteig teil. Am Sonntag, dem 26. April, trafen wir uns gegen 7:00 in Bozen Süd und fuhren gemeinsam mit einem vom AVS gemieteten Bus weiter bis nach Pietramurata. Dort verließen 8 Personen (darunter Michl und ich) den Bus, während die restlichen Passagiere noch weiter fuhren, um eine Wanderung zu unternehmen. Der Che Guevara Klettersteig gilt zwar nicht als schwierig, seine Länge ist aber mit 1400 Höhenmeter doch beachtlich. Hoch motiviert, ohne Stress und an einem gut gesicherten Pfad starteten wir also gegen 9:00 vom Einstieg. Ein Helm ist unbedingt ratsam, da der Felsen recht steil ist und teilweise Steine von Vorausgängern eine Gefahr für den Kopf darstellen könnte. Natürlich haben wir auch Klettergurt und Klettersteigset angezogen, um uns an den angebrachten Drahtseilen zu sichern. Laut Berichten im Internet ist unbedingt genügend Wasser mitzunehmen, sofern die Sonne scheint. Wir allerdings hatten nur einen Augenblick Sonne, danach war der Himmel bis zum Abend wolkenbedeck, und wir sollten auch noch in den Regen kommen. So trugen ich und die meisten anderen zuviel Wasser den Berg hinauf. Viele Bergsteiger waren an diesem Tag nicht unterwegs, so konnten wir gemütlich innehalten, Fotos knipsen, Richtung Val di Sarche und später Richtung Gardasee schauen oder einfach die Felsformationen bewundern. Nach etwa 4 Stunden kamen wir auf dem Monte Casale an, dessen Kopfbedeckung aussieht wie eine Weide, Krokusse blühten und Schnee lag auch, dort, wo die Sonne nicht hinkommt, wenn sie am stärksten ist. Wir aßen vor der Hütte Don Zio unser mitgebrachtes Mittag und setzten uns dann in die Stube, wo wir einen lauen, nicht guten Capuccino tranken. Dafür war der Grappa danach umso ‘heißer’. Nach etwa einer Stunde Aufenthalt in dem Rifugio machten wir uns auf zum Abstieg. Es begann bereits zu nieseln. Aufgrund der schneeigen Verhältnisse und dem Chaos im Wald, den der vergangene Winter mit seinem vielen Schnee angerichtet hat, verloren wir den Pfad aus den Augen. So wurde unsere Tour verlängert, unser Equipment immer nässer und die asphaltierte Straße, die wir dann noch zu gehen hatten, etwas unangenehm für die hartbesohlten Bergschuhe. Der Reisebus holte uns unterwegs ab, da die Wanderer nicht zu lange auf uns warten sollten. Nach der Rückkehr in Bozen bereitete Petra Michl und mir leckere Kräuternudel zu, welche wir gerne und zur Genüge aßen. Neben den Fotos, die man hier anschauen kann, sind noch einige Eindrücke und ein Bluterguss unter dem Nagel des großen Zehs geblieben, den ich mir durch einen Tritt gegen einen Stein eingeholt hatte.
Unter Garmin Connect sieht man die mit GPS aufgezeichnete Route.
Tourbeschreibung bei Seilschaft.it