Archive for the ‘In der Fremde’ Category.

Urlaub

Nachdem nun das erste Studienjahr erfolgreich absolviert ist und man als Student dem schon fast obligatorischen Sommerjob nachgeht, planten Petra und ich zwei Wochen Urlaub ein. Davon haben wir die erste Woche in Kroatien (auf Mali Losinj) verbracht, ein wunderbar sauberes Meer, zirpende Grillen und Meeresgerauschen genossen und uns von der Sonne bräunen und vom Nass kühlen lassen. Der Urlaub war zeitlich perfekt geglückt, da die Haupturlaubszeit bei den benachbarten Ländern noch nicht angebrochen war. Die gewünschte Erholung gebracht und somit sein Ziel erreicht hat der Urlaub.

Am Sonntag kehrten wir gegen 3 Uhr morgens zurück, woraufhin wir ihn als Relaxtag bestimmten und auf dem Ritten einen feinen Nachmittag bei den Michs genossen. Am Montag stand dann die erste körperliche Aktivität auf dem Plan und so kamen wir Meer ins Gebirge, wo wir  uns in den Dolomiten eine feine Runde ausgesucht hatten. Auf etwa zweitausend Metern wanderten wir um den Peitlerkofel, eine angenehme Runde zum Wiedereinwärmen der Wandermuskulatur :-) (unter http://www.trekking.suedtirol.info/ findet man bei den Rundtouren die erwähnte Wanderung). Der Dienstag war ein Rasttag, am Mittwoch radelten Petra und ich nach Rabland, um die Eisenbahnwelt zu besichtigen; ein wenig enttäuscht waren wir beide schon von der Eisenbahnwelt, zumal es als “größte Südtirolminiatur” angepriesen wird, dabei aber wesentliche Merkmale, Ortschaften oder Sehenswürdigkeiten fehlten. Viele sind zwar vorhanden, aber mehr noch stechen die Miniaturen von wahrscheinlich zahlungskräftigen Unternehmen hervor. Aufgrund der Hinfahrt mit dem Rad hat sich der Tag dennoch ausgezahlt. Am Donnerstag sind Petra und ich vom Penser Joch auf die Tatsch Spitze gewandert, ein leichter Marsch von etwa eineinhalb Stunden mit einer super Aussicht ringsherum, vom Pustertal bis zur Ortlergruppe und den Dolomiten war bei klarem Wetter eine unzählbare Menge an Gipfeln zu sichten. Am Freitag habe ich gearbeitet, denn am Samstag fand die Geburtstagsfeier meiner zweiten Nichte Laura statt, welche drei Jahre alt wurde. Es war ein feiner Tag mit viel Essen und Spielen, heiß, aber nicht unerträglich. Der Sonntag gehörte dann wieder Petra und mir und am Montag begann mein Sommerjob im Raiffeisenverband Südtirol, wo ich die Arbeit  wieder aufnahm, die ich zehn Monate zuvor ablegte.

Lago d’Iseo Wochenende

Der 1. Mai, Tag der Arbeit, war frei. So beschlossen Petra und ich, an den Iseo See zu fahren. Iseo, weil der Garda- und der Caldonazzo See sicher von Touristen überflutet war. Der Iseo See liegt etwa 2 Stunden Autofahrt von Bozen entfernt, so war die Fahrt nicht zu lange. Über das Internet hatten wir uns einen guten, aber dennoch günstigen Campingplatz gesucht und gefunden. Am Freitag Nachmittag kamen wir im Camping an, jedoch waren keine Chalets mehr frei, weshalb wir uns für ein Appartement entschieden. Continue reading ‘Lago d’Iseo Wochenende’ »

Urlaub im Meer

So, und zurück vom Meer! Naja, schon 10 Tage, aber ich komme halt erst jetzt dazu zu berichten. Petra und ich waren vom 26. Juli bis zum 3. August unterwegs, um den Urlaub in Zweisamkeit zu genießen. Am Samstag starteten wir (fast) ohne Plan Richtung Kroatien. Kroatien, weil es dort am meisten Strände mit der blauen Flagge gibt und man einigermaßen günstig Urlaub machen kann. So führte uns die Straße am Samstag Abend bis nach Valun, einem sehr idyllischen kleinen Örtchen an der Westküste der Insel Cres. Wir speisten auf der Terasse eines Lokals, weniger als eine handvoll Meter vom nächtlichen Meer entfernt und genossen das Essen und die Salzwasserluft. Da es nach dem Essen bereits 22:00 war, beschlossen wir, im Auto zu übernachten und am nächsten Tag einen geeigneten Campingplatz zu suchen. Valun hatte nämlich keinen.

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Weekend in Stockholm

Vom 19. bis 21. Januar befand ich mich auf einen Kurzstädtetrip in Stockholm. Ein Freund aus Bozen, Christoph, fragte mich, ob ich ihn begleite, er träfe sich mit einer Ex-Arbeitskollegin aus Rumänien in Stockholm, die sich zur gleichen Zeit dort aufhielt. Ich sagte zu, und so ging am 19.01. unser Flug von Bergamo Richtung Norden, um 21:30. Christoph hatte alles mit Präzision geplant, vom Flug über den Bustransfer vom Flughafen in die Stadt bis zum Hotel. Somit hatte ich nicht mehr viel vorzubereiten. Gegen 3:00 am Samstag morgen schliefen wir im windigen Stockholm ein. Einige Stunden später, nach ausgiebigem Frühstück, trafen wir uns mit den Rumäninnen Alexandra, Ana, Angelica und den GriechInnen Valia, Chrysa, Marina, Nansy und Klearchos und erkundeten zu Fuß die Altstadt von Stockholm, den Hafen, das königliche Waffenmuseum, den Royal Palace (von außen) und weitere Straßen in der Nähe unserer Hotels bzw. Jugendherberge. Am Sonntag besuchten wir in der gleichen Formation zwei U-Bahnstationen, das Historic Museum, das Vasa Museum und später die Absolut Icebar Stockholm. Am Sonntag fiel die Hafenrundfahrt ins Wasser, da das Schiff bereits ausgebucht war. Da der Rest der Truppe am Montag die Zeit nicht mehr hatte, dieses Vorhaben nachzuholen, befanden Christoph und ich uns an dem Tag als Gruppenrest auf dem Boot und genossen die Aussicht, nicht jedoch den kalten Wind, der uns entgegenbließ und dem meine Frisur nichts entgegenzusetzen hatte. Um 18:05 startete unser Flug von Stockholm Richtung Bergamo, wo wir um 21:15 landeten. Gegen Mitternacht:30 kamen wir in Bozen an, das Auto hatten wir am Flughafen geparkt. Es war ein Wochenende voller Impressionen einer nordischen Stadt mit Erinnerungen an den kühlen Wind, den berockten Schwedinnen trotz der Kälte, den verschieden gefärbten Häuserfassaden und der italienisch- englisch- deutsch gemischten Konversationen innerhalb unserer Gruppe. In wärmeren Jahreszeiten mit länger naturbelichteter Stadt ist ein Besuch in der Hauptstadt Schwedens sicher noch schöner.

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Bodenseeurlaub

Hallo, da ich letzte Woche und das Wochenende wenig Zeit hatte, nun Neues von mir. Vom 20.-23. Oktober machte ich Urlaub am Bodensee in Überlingen. Der Ort war gewählt, weil ich mich mit Felicitas treffen wollte, die ich nun schon seit längerer Zeit aus dem Internet kenne, aber noch nie ‘live’ erlebt habe. Sie kommt aus Freiburg, so trafen wir uns irgendwo in der Mitte. Am Bodensee war ich zwar schon als Kind, konnte mich aber kaum an dessen Details, mal abgesehen vom vielen Wasser, erinnern. Wir genossen den Urlaub trotz des wolkenbehangenen Himmels, redeten, lachten und turtelten. Am Sonntag machten wir eine Fahrt mit der Fähre nach Konstanz, von wo aus wir zum Eingang der Insel Mainau wanderten, kurz den Eingang betrachteten und dann dieselbe Strecke zurückgingen. Der Herbst hatte sich mit vielen Farben gemeldet und hebte so die Stimmung, die von den Wolken gedrückt werden sollte. Am Montag besuchten wir die Pfahlbauten in Unteruhldingen, was sehr interessant war und ich mich irgendwie in die Vor-Bronze-Zeit zurückwünschte. Zeitweise zumindest. :-) Am Dienstag war dann leider Abschied zu nehmen, wie meistens, wenn man mit symphatischen Menschen zusammen ist, war auch dieser nicht so ganz leicht. Nun denn, man soll sich bekanntlich an den schönen Dingen des Lebens erfreuen, und so fuhr ich mit schönen Erinnerungen Richtung Heimat zurück.

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