16. August 2008, 06:00
Am Samstag waren Petra und ich auf der Mutspitze. Deren Höhepunkt liegt zwar bereits auf 2294m, dafür liegt aber auch der Ausgangspunkt umso tiefer. Dorf Tirol, unser Startpunkt, liegt etwa auf 600m. Wir starteten nach einem feinen Frühstück daheim gegen 10 von der Talstation der Dorf Tiroler Seilbahn. Ich startete mit den Fivefingers, die ich nun immer öfter auch bei Bergtouren trage. Hinaufwärts sind sie auf jeden Fall zu empfehlen, aber vor allem bei steilen Abstiegen sollte doch darauf verzichtet werden. Deshalb trage ich stets Socken und halbhohe Bergschuhe mit, um bei Bedarf umsteigen zu können.
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25. Juli 2008, 05:25
Da der Juli nun auch bald vorbei ist, ein Résumé der Tage vom WFF 2008 bis Anfang August. Der Juli ist zwar noch nicht um, allerdings befinde ich mich nächste Woche mit Petra in Kroatien in Urlaub.
Am Wochenende nach dem Festival besuchten Petra und ich am Samstag meine Familie, zuerst gab es in Mals bei meiner Schwester Frühstück und Mittagessen, danach in Schluderns einen Kaffe (än Köff) und abends machten wir dann einen 6er Watter mit Tobias und Veronika.
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7. Juni 2008, 09:55
Heute waren Petra und ich, Marion und Bicio auf dem Laugen, der das Nonstal und das Ultental voneinander trennt. Trotz der spärlichen Aussichten auf schönes Wetter starteten wir im Laufe des Vormittags (statt wie geplant um halb 10 schnürten wir erst 5 vor 11 die Schuhe) vom Gampenpass Richtung Laugenspitze. Wir nahmen den Forstweg bis zur Laugen Alm, um dann den Grat entlang zur Laugenspitze (2434m) zu wandern. Um 13:30 waren wir hungrig am Gipfelkreuz angelangt, das Wetter hatte gehalten; zwar zogen links und rechts Wolken an uns vorbei, und ab und zu donnerte es in der Nähe, aber auf dem Gipfel bekamen wir auch hin und wieder die Sonne zu sehen. Nach einem gemütlichen Verbleib auf der Spitze marschierten wir Richtung Laugensee, der zwischen dem Großen und Kleinen Laugen Platz gefunden hatte. Um die Tour abzurunden, kam der Vorschlag aus der Runde
, noch schnell auf die kleine Laugenspitze zu gehen. Gesagt, getan, und nach etwa 20 Minuten war diese Spitze auch geschafft. Dort allerdings überraschte uns ein Wolkenbrüchchen, dessen Regentropfen sich mehr nach Hagel als nach Wassertropfen anfühlten. Der Schauer war von kurzer Dauer, und so machten wir uns auf dem Weg zum Abstieg. Unterwegs kamen wir an einer Jägerhütte vorbei, an der wir Rast machten und den restlichen Proviant weitgehend verzehrten. Der Abstieg führte uns auf einem recht steilen Weg durch den Wald, durch den Regen waren Steine und Wurzeln glitschig, so war Vorsicht geboten. Gegen 18:00 kamen wir wieder am Auto an. Vom Gampenpass fuhren wir (fast) direkt zum Grieser Platzlfest in Bozen, um ein oder zwei Bierchen zu trinken und Bratwurst, Bruschette und ‘a Giggerle’ zu essen. Da es auch dort regnete, machten wir uns gegen 20:30 auf den Heimweg und freuten uns auf eine heiße Dusche. Es war ein unterhaltsamer Tag mit verschiedenen Wettern und Aussichten und wurde von uns allen genossen. Bilder gibt’s natürlich auch!
Tanti saluti a Marion e Bicio e grazie per la vostra compania e la bella giornata!
3. Juni 2008, 09:55
Endlich war es wieder soweit. Nach langem Warten auf schönes Wetter und einen freien Tag war am 1. Juni wieder eine Bergtour auf dem Plan. Zu Beginn sollte es sozusagen eine Aufwärmtour sein, damit wir im Laufe des Sommers wieder weitere Strecken unbeschadet zurücklegen können. Die Tour führte uns von Stilfs (~1300) über den Munwarter (2621) zum Piz Chavalatsch (2763). Die Gruppe bestand aus Jonas und Valeria, Kurzele, Mori, Petra und mir. Das Wetter war zwar bewölkt, geregnet hat’s aber nicht und die Sonne kam auch teilweise durch. Als idealen Start in den Bergsommer konnte ich den Tag nicht bezeichnen. Petra bekam Blasen an den Füßen und ging von da an barfuß, aber im gleichem Tempo weiter. Continue reading ‘Aui afn Berg’ »
30. Oktober 2007, 11:32
Letzten Sonntag waren Jonas und ich auf dem Gampen. Dieser liegt vom Obervinschgau aus gesehen rechts der Tschenglser Hochwand. Es war keine schwierige Tour, diesmal war das auch nicht das Ziel unseres Aufbruchs. Wir starteten gegen 8:10 von der Stilfser Brücke, und nahmen den Weg über die Vellnairer Alm (2004m). Das Wetter war zu Beginn wunderschön, dann allerdings zogen Wolken auf, die die Sonnenstrahlen nur fraktal durchließen. Gegen 10, halb 11 erreichten wir die Velnair Alm, auf der wir Halbmittag aßen, die Natur genossen und uns die Almhütte von innen anschauten. Dann ging es weiter auf den Gampen, kühler Wind ging und teilweise lag schon etwas Schnee auf dem Weg. Nach der Besteigung des Gipfels gingen wir noch ein paar Höhenmeter abwärts, um uns dort hinzusetzen und zu essen. Höhepunkt des Tages war eindeutig der Bartgeier (wir sind uns fast sicher dass es einer war), der in etwas Entfernung majestätisch an uns vorüberglitt. Auf zwei Fotos kann man ihn erkennen. Den Abstieg machten wir auf der Vinschgauer Seite des Berges, über die Gampen Alm Richtung Stilfser Brücke führte uns der Weg. Während des Abstieges kamen wir an einem verlassenen Bauernhof vorbei, dessen Tür nicht abgeschlossen war. So machten wir einen Abstecher in dessen Räumlichkeiten und fühlten uns bald Jahrzehnte zurück versetzt, als wir Briefe, Zeitungen und Schulbücher aus den 50er Jahren fanden und neugierig begutachteten. Etwa eine dreiviertel Stunde hielten wir uns in der Hütte bei den altertümlichen Dingen auf, bevor wir unseren Abstieg fortsetzten. Gegen halb 4 sind wir auf dem Weiber Bödele unterhalb von Stilfs angelangt, wo wir noch den Rest unseres Proviantes verzehrten. Es war ein nicht all zu strenger, jedoch umso interessanterer Sonntag!